hola iquitos!
hallo liebe leute,
nach einem problemlosen flug bin ich nun also in iquitos und somit im dschungel. Hier herrschen tropische bedingungen, was heisst dass es endlich schoen warm ist :)
Die verwandten der familie in lima haben uns total herzlich und warm aufgenommen. Ein Cousin der Familie, Ivan und seine Frau und 2 kinder, leben hier. Auch wenn sie nicht viel besitzen und eigentlich in eienr kleinen 2 zimmer wohnung leben, sind wir (sabine, nena und ich) ihnen sehr willkommen. Ivan arbeitet derzeit als ausbildner fuer die Marine, er unterrichtet Kung Fu und Schwimmen. Ein herzensguter und spiritueller Mensch. Nebenher arbeitet er als repraesentat fuer ein super spannendes projekt: und zwar moechte ein englaender hier ein sprituelles (Touristen) Zentrum aufbauen. Und zwar in Form einer Holzpyramide (42x42m !!!) mit insgesamt 4 ebenen. Dort wird es koerperliche, geistige und seelische arbeit geben und zwar aus allen ecken der welt. Die lokalen Schamanen werden auch eingebunden, sowie Yogis, Tai Chi Lehrer, etc etc. Es fehlen nur noch die letzten Bewilligungen aus Lima, dann begnnt der Bau. Ich druecke ihm alle verfuegbaren DAumen dass dieses tolle und positive Projekt funktioniert!!
Heute haben wir dann gleich mal die stadt besichtigt. Der cousin von Ivan, Amaranth spricht fliessend englisch und war einige jahre als guide taetig. Er hat uns den ganzen tag herumgefuehrt. Der gute ist mit allen moeglichen dingen beschaeftigt, unter anderem beschaeftigt er sich intensiv mit allen moeglichen heilpflanzen aus dem dschungel, hat frueher mit indigenem schmuck und kusntgegenstaenden gehandelt und arbeitet zusammen mit der hiesigen universitaet an der aufbereitung und nutzung der vielfaelftigen heilfpflanzen des dschuugels. Ein hoch interessanter kerl, mit dem ich heute viel diskutiert und geplaudert habe! In den naechsten Tagen wird er mich/uns zu einem Schamenen bringen, die Universitaet besichtigen sowie eine Dschungeltour machen. Weiters hat er mir angeboten, dass ich zu einem mit ihm befreudneten indigenen Stamm 3 Tage den Fluss hinab gehen koennte um eine Woche mit diesen zu leben. Diese sollen noch sehr abgeschieden und traditionell leben. Dies wuerde mich extrem reizen, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich dies aus gruenden der kulturellen kontamination wirklich machen moechte .. mal sehn.
Ansonsten waren wir heute am Markt, wo es jede menge heilpflanzen gibt und waren verwandte in den slums besuchen. Dieses ist in der Regenzeit eine schwimmende Stadt, alles ist auf stelzen gebaut !! sehr faszinierend.
Allgemein ist die Stimmung hier in Iquitos viel freundlicher und offener als in Lima. Angeblich gibt es hier auch sehr wenig kriminalitaet gringos gegenueber und viel mehr menschen laecheln und gruessen. Duerfte halt das typische Grossstadt-fieber sein welches die menschen in lima befallen hat.
So, ich werd mal wieder rueer ins haus gehen, wo alle beisammensitzen und plaudern. Um mich herum stehen immer wieder peruanische Kinder und Jugendliche und sind ganz fasziniert von mir, oder meiner tipp-geschwindigkeit, ich weiss es nicht :)
Ich lasse von mir hoeren,
Dominik
ps: leider kann ich meinen text nicht korrekturlesen, der bildschirm ist total verschwommen und schlecht, hoffe ihr verzeiht ... :)
20 Jul 2007, 11:01
mein do,
am liebsten wäre ich jetzt auch in inquitos, weit weg von allen österreichischen angelegenheiten...
deine beschreibung klingt aufregend, spannend, interessant, vor allem die menschen, die du anziehst und kennenlernst...
siehst du, es gibt sie doch! überall auf dieser welt,
herzensgute, offene, spirituell denkende und vor allem fühlende menschen.
ich umarme dich und freue mich über jeden bericht.
A. hat sich bei mir gemeldet und sie wird nächste woche antonia-sitten...
Bettina
21 Jul 2007, 13:59
Lieber Do, nachstehend schreibe ich Dir einen Beitrag vom Standard heute 21.7. zum Thema
RIESIGE AUFFORSTUNG IN PERU
Lima-Nach 40 Jahren illegaler Abholung, Brandrodung und Umweltverschmutzung will die peruanische Regierung Millionen Hektar Wald und Urwald wieder aufforsten. Erstes Ziel ist die Wiederaufforstung von 100.000 km2 Wald, wie der Leiter des nationalen Institutes für Natürliche Ressourcen, Roberto Angeles, in Lima mitteilte. Laut Angeles sollen 1680 Baumschulen im ganzen Land 52 Millionen Bäumchen pro Jahr ziehen. Dazu würden sie demnächst mit effizienteren Bewässerungssystemen ausgestattet.
Das ist doch wieder einmal eine gute Nachricht?
Ich umarme Dich ganz fest, denke oft an Dich und bin so ungemein stolz auf Dich
Bettina